Läufigkeit

Chihuahua Paar Grafik

Die läufige Chihuahua Hündin

Eine Chihuahua-Hündin wird zum ersten Mal zwischen dem siebten und zwölften Lebensmonat läufig.
Insgesamt dauert die Hitze, die ein- bis zweimal im Jahr auftritt, etwa 21 Tage.

Sie unterteilt sich in drei Phasen:

Die ersten neun Tage nennt man Vorbrunst (Proöstrus)

Äußerlich zu erkennen am Anschwellen der Schamlippen.
Nun wird die Hündin ruhiger, vielleicht etwas launisch und markiert anfangs häufig; manchmal frisst sie auch schlecht und neigt zum Streunen.
Jetzt lässt die Hündin zwar noch keinnen Rüden an sich heran, ihr Interesse am anderen Geschlecht wächst jedoch zunehmend.

Während der zweiten Phase, der sogenannten Hochbrunst oder Eisprungphase (Östrus)

Tritt immer mehr schleimiges, mit Blut vermischtes Sekret aus der Scheide aus.
Zu diesem Zeitpunkt wandern die Eizellen vom Eierstock in den Eileiter; dort können sie befruchtet werden.
Der Östrus dauert acht bis zehn Tage und ist zu erkennen am weiteren Anschwellen sowie einer noch stärkeren Rötung der Schamlippen.
Die blutigen Ausscheidungen gehen in einen hellen Ausfluss über.

In der letzten Phase, ab dem neunten Tag der Läufigkeit „steht“ die Hündin

Sie zeigt Rüden ihre Paarungsbereitschaft durch eine fast aufdringliche Annäherung und das seitliche Wegknicken ihrer Rute an.
Nach dem Östrus folgt der Metöstrus; in dieser Phase klingt die Läufigkeit langsam ab, die Schwellung der Schamlippen geht zurück, der Ausfluss wird weniger. Auch das Verhalten „normalisiert“ sich allmählich wieder.
Äußere Umstände wie Stress oder klimatische Einflüsse (z.B. starke Kälte) sowie Krankheiten können die Läufigkeit beeinflussen, so dass sie eventuell auch mal ausbleibt.
Es ist außerdem möglich, dass sich die Abstände der Läufigkeit mit zunehmendem Alter der Hündin vergrößern und die Symptome nicht mehr so stark ausgeprägt sind.