Der Chihuahua
Ursprungsland: Mexiko
Verwendung: Gesellschaftshund
Klassifikation FCI: Gruppe 9
Gesellschafts- und Begleithunde
Sektion 6 Chihuahueño
ohne Arbeitsprüfung
Der Chihuahua hat eine kompakte Körperform.
Desweitern hat sein Schädel die Form eines Apfels.
Der Chihuahua trägt seine mäßig lange, entweder gebogene oder halbkreisförmig gerundete ( mit gegen die Lendengegend gerichteter Spitze ) Rute hoch erhoben.
Die Körperlänge des Chihuahuas ist etwas größer als seine Widerristhöhe.
Gewünscht wird eine fast quadratischer Körperform, besonders bei den Rüden.
Bei Hündinnen ist wegen einer möglichen Trächtigkeit ein etwas länger Körper zulässig.
Der Chihuahua ist ein sehr aufmerksamer Kamerad.
Zudem verfügt er über eine sehr gute Auffassungsgabe.
Weitere wichtige Charakterzüge des Chihuahuas sind, dass diese kleine Rasse vorallem sehr flink,mutig und lebhaft, aber auch sehr anpassungsfähig ist.
Nicht zu vergessen aber, der Chihuahua ist ein sehr anhänglicher kleiner Artgenosse.
Der Chihuahua hat einen sehr schön gerundeten Apfelkopf.
Exemplare ohne Fontanelle sind vorzüglich. Jedoch ist eine kleine Fontanelle zugelassen.
Der Stopp ist sehr ausgeprägt, tief und breit, da die Stirn über den Ansatz des Fangs gewölbt ist.
Der Nasenschwamm ist mäßig kurz, sowie geringfügig aufgeworfen.
Hierbei ist jede Farbe zulässig.
Der Fang ist kurz.
Von der Seite gesehen gerade.
Am Ansatz ist er breit.
Sich gegen die Spitze hin verjüngend.
Die Lefzen des Chihuahuas sind trocken und gut anliegend.
Die Wangen sind wenig entwickelt und sehr trocken.
Beim Chihuahua existieren sowohl das Scheren-, als auch das Zangengebiss.
Vorbiss sowie Rückbiss sowie jede andere Fehlstellung der Zähne oder des Kiefers sind streng zu bestrafen und Zucht ausschließend.
Diese Hunderasse hat große Augen von rundlicher Form.
Sie sind sehr ausdrucksvoll.
Jedoch nicht hervorquellend.
Desweiteren sind die Augen vollkommen dunkel gefärbt, wobei helle Augen zulässig, jedoch nicht erwünscht sind.
Diese Zwerghunderasse hat große, aufgerichtete, entfaltete und ausführlich geöffnete Ohren.
Sie sind breit am Ansatz, jedoch verjüngen sie sich gegen die leicht abgerundete Spitze allmählich.
In der Ruhestellung sind sie seitlich in einem Winkel von 45° geneigt.
Die obere Linie ist leicht gewölbt.
Der Hals des Chihuahuas sollte mittellang sein.
Bei den Rüden sollte der Hals dicker geformt sein, als bei den Hündinnen.
Die Haut sollte ohne Wamme sein.
Bei der langhaarigen Variantät ist das Vorhandensein einer Halskrause mit längerem Haar erwünscht.
Der Körper des Chihuahuas sollte kompakt und gut gebaut sein.
Die Obere Profillinie sollte stets gerade sein.
Der Widerrist bei Chihuahua sollte wenig ausgeprägt sein.
Der Rücken ist kurz und fest.
Die Lenden sind stark muskulös.
Die Kruppe ist breit und stark.
Jedoch fast flach oder leicht geneigt.
Der Brustkorb des Chihuahuas ist breit und tief.
Seine Rippen sind gut gewölbt.
Von vorne betrachtet geräumig, jedoch nicht übertrieben.
Von der Seite betrachtet bis zu den Ellenbogen reichend.
Jedoch nicht fassförmig.
Der Bauch sollte deutlich aufgezogen sein.
Zwar ist ein schlaffer Bauch zulässig, jedoch nicht erwünscht.
Die Rute ist hoch angesetzt.
Sie ist nur mäßig lang und verjüngt sich allmählich gegen die Spitze. Somit sieht diese flach aus.
Die Tragart der Rute ist ein wichtiges charakteristische Merkmal der Rasse.
Bei Bewegungen befindet sie sich entweder hoch im Bogen erhoben getragen, oder halbkreisförmig gerundet mit gegen die Lendengegend gerichteter Spitze.
Dies verleiht dem Körper Ausgewogenheit.
Die Rute darf niemals zwischen den Läufen oder unterhalb der Oberlinie aufgerollt sein.
Die Behaarung der Rute ist entsprechend der Haarvarietät.
Bei der langhaarigen Varietät bildet das Haar Federn.
In der Ruhestellung ist die Rute hängend und bildet einen leichten Haken.
Die Vorderläufe sind gerade und von guter Länge.
Von vorne gesehen bilden Sie mit dem Ellenbogen eine gerade Linie.
Von der Seite gesehen, stehen sie jedoch senkrecht.
Die Schultern sind trocken und wenig bemuskelt.
Die Winkelung zwischen Schulterblatt und Oberarm ist angemessen.
Die Ellbogen sind fest und eng am Körper anliegend. Dies gewährt eine freie Bewegung der Vorderhand.
Der Vordermittelfuß ist leicht schräg gestellt, kräftig und biegsam.
Die Hinterhand ist gut bemuskelt mit langen Knochen, senkrecht und zueinander parallel, mit guten Winkelungen am Hüftgelenk, am Knie und am Sprunggelenk, in Übereinstimmung mit den Winkelungen der Vorderhand.
Der Hintermittelfuß ist kurz mit gut ausgebildeten Achillessehnen.
Von hinten betrachtet sind sie gerade und senkrecht gestellt.
Die Pfoten des Chihuahuas sind sehr klein und oval.
Außerdem weisen sie gut auseinander stehende aber nicht gespreizten Zehnen auf.
Die Krallen sind besonders gewölbt und mäßig lang.
Die Ballen sind gut entwickelt und sehr elastisch.
Die Afterkrallen müssen entfernt sein ( außer in Ländern, in denen das Kupieren gesetzlich verboten ist ).
Der Schritt des Chihuahuas ist lang und elastisch, sowohl energisch, als auch aktiv.
Er hat einen guten Vortritt der Vorderhand und einen guten Schub der Hinterhand.
Von hinten betrachtet sollen sich die Hinterläufe zu einander fast parallel bewegen, sodass die Fußspuren der Hinterpfoten genau in diejenigen der Vorderpfoten zu liegen kommen.
Mit zunehmender Geschwindigkeit zeigen die Gliedmaßen die Tendenz, in Richtung der zentralen Schwerpunktslinie zu konvergieren.
Dabei bleibt der Bewegungsablauf frei und elastisch, ohne sichtbare Anstrengung.
Die Haut des Chihuahuas ist glatt und elastisch auf der ganzen Körperoberfläche.
Es existieren zwei Haar- Varietäten.
Alle Farben in allen möglichen Schattierungen und Kombinationen sind zulässig.
Es wird bei dieser Zwerhunderasse lediglich das Gewicht und nicht die Größe in Betracht gezogen.
Das Idealgewicht liegt zwischen 1,5 und 3 kg.
Trotzdem werden Hunde zwischen 500g und 1,5 kg akzeptiert.
Exemplare über 3 kg werden ausgeschlossen.